Kiefer (Craniomandibuläre Dysfunktionen)

Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Behandlung von Funktionsstörungen des Kiefergelenks.

  • Manuelle Therapie
  • Craniosacraltherapie

Der Einfluss des Kiefergelenkes auf die Körperhaltung und den Bewegungsapparat sind vielseitig und werden häufig zu wenig oder gar nicht beachtet.

Körperliche Fehlstellungen – aus welchen Gründen auch immer- beeinflussen die Okklusion/Bisslage so wie auch die Okklusion körperliche Probleme verursachen kann.

So weisen 85% der chronisch kranken Patienten mit Schmerzen im Bereich des Nackens Dysfunktionen im craniomandibulären System auf und 50% der Patienten mit tiefem Kreuzschmerz. (Plato, Kopp 1999)

Subjektive Symptome einer CMD können sein

  • Morgendliche Müdigkeit
  • Kiefergelenkschmerzen
  • Nächtliches Knirschen
  • Migräne/ Kopfschmerz
  • Nackensteifigkeit
  • Schwindel
  • Sehstörungen/ erhöhter Augendruck
  • Tinnitus
  • Globusgefühl
  • Heiserkeit
  • Herzrhythmusstörung
  • Schulterschmerzen
  • Knieschmerzen
  • Lumbalgien
  • Bandscheibenvorfall
  • Fußschmerzen, Fersensporn
  • Muskelkrämpfe
  • Fibromyalgiesyndrom
  • ADHS
  • „Ständig unter Strom“
  • Rezidivierende Sehnenscheidenentzündungen
  • Schlaflosigkeit
  • Depressive Verstimmung

Die alleinige Entspannung der Kau – und Nackenmuskulatur kann nicht den optimalen Biss hervorbringen, da genügend Untersuchungen mittlerweile nachgewiesen haben, dass andere periphere Störungen, z.B. ein Beckenschiefstand, ebenfalls die Okklusion beeinflussen.

Das Kiefergelenk ist zum einen über die Kopf- und Nackenmuskulatur mit der Wirbelsäule verbunden, darüber hinaus bestehen nervale, fasziale (inklusive des speziellen craniosakralen Systems) und musculoskelettale Verbindungen vom Kiefergelenk in die Peripherie und umgekehrt von der Peripherie zurück zum Kiefergelenk. Die Rolle des N.trigeminus ist dabei sehr bedeutsam und umfangreich.

Mein Behandlungsansatz ist es nach einer ersten umfangreichen Befundaufnahme vorhandene Funktionsstörungen und Dysbalancen in der Peripherie und im Kiefergelenk aufzuspüren und diese zu beseitigen.

Im Anschluss sichere ich Ihren optimalen funktionellen Biss, der sich häufig vom habituellen Biss unterscheidet. Der funktionelle Biss kann dann im Anschluss vom Zahnarzt in eine Okklusionschiene eingearbeitet werden.